Wo zum Teufel liegt Ypsilanti?

Benjamin unterwegs.

Halloween

Posted by Admin - Dezember 1, 2007

Ups…, ich habe leider ganz vergessen ein sehr wichtiges amerikanisches Ereignis zu dokumentieren. HALLOWEEN.

Das habe ich mir ja auch ganz anders vorgestellt. Am eigentlichen „Halloween-Tag“ passiert hier in Amerika nicht viel. Dieser Tag ist eher für die Kinder gedacht, in dem sie von Haus zu Haus wandern und nach Süßigkeiten fragen. „Trick or treat“ nennt sich das hier und ist so etwas Ähnliches wie in Deutschland St. Martin.

Dafür ist das Wochenende vor dem eigentlichen „Halloween-Tag“ so einiges los. Am Freitage war ich auf einer Geburtstags-Halloween-Party von Suco, einem spanischen Kommilitonen und am Samstag hatte dann Megan ihre Geburtstags-Halloween Party. Überall natürlich Verkleidungspflicht was die ganze Sache natürlich sehr lustig macht. Was ich kurz noch erwähnen muss… also ich finde der Henning und ich haben uns mit dem Kostümen am Meisten Mühe gegeben, oder…?

Fotos von Megans Party :

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Fotos von Sucos Party:

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Der Joerilla, Kai Hawaii, die Schleiche Julian und der Beeeny treffen sich in New York

Posted by Admin - November 27, 2007

Wie bescheuert ist das denn? Mann schafft es Monate lang (wenn nicht Jahre) nicht sich in Deutschland zu treffen und wenn wir uns alle verstreut auf dem Erdball befinden treffen wir uns in New York. Und das kam so: Da der Kai seine Abschlussarbeit fertig hat (GLÜCKWUNSCH) und dringend Urlaub brauchte, dachte er sich er bucht einfach mal zwei Wochen New York. Er wollte anscheinend eine Großstadt besuchen und was bietet sich da besser an als New York. Und da der Joe und ich ja nicht so weit weg sind und der Juli auch zufällig Ferien hatte, dachten wir einfach ein kleines Bandrevival in New York zu starten (Wir haben natürlich an Daniel und Marc gedacht, nicht dass es noch Beschwerden gibt). Nach langem hin und her haben wir es dann auch geschafft alles was nötig ist zu buchen (Flug, Hotel, etc.). Der Mitbewohner von Joe, auch ein Julian, ist noch mitgekommen, also wundert euch nicht über die unbekannte Person auf den Bildern J.

 

So, und was haben wir alles gemacht?

Also wir haben das Empire State Building bestiegen, wir sind den Broadway auf und ab gewandert, wir haben die Freiheitsstatue betrachtet, wir sind durch den Central Park gewandert, wir waren am Time Square, in Chinatown und in Soho, wir sind über die Brooklyn Bridge gewandert und wir haben Außerirdische gesehen und vieles mehr. Man darf natürlich nicht die unglaubliche Thanksgiving Parade vergessen. Das ist die Parade, bei der riesengroße Luftballons durch die Straßen von New York gezogen werden. Sieht echt lustig aus. Die Außerirdischen waren übrigens die Blue Men Group und sind echt genial. Guckt euch einfach die Bilder an. Da ich leider die Kamera nicht wirklich bedienen kann, ist der Großteil der Bilder leider verschwommen. Echt ätzend. Hier sind die Scharfen…

Fotos gibt es hier:

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Papa und Christiane in Ypsilanti

Posted by Admin - November 27, 2007

So es ist soweit. Der erste Besuch ist in Ypsilanti eingetroffen. Mein Vater und meine Schwester sind, nachdem sie meinen Bruder Joe in Montreal besucht haben, auch bei mir vorbei gekommen. Nun stellte sich leider die Frage: Was kann ich meinem Vater und meiner Schwester aufregendes in Ypsilanti zeigen? Am Anfang hatte ich ja ein wenig bedenken, es könnte aufgrund des mangelnden Angebotes ein wenig öde werden, doch am Schluss war die Zeit mal wieder viel zu kurz. Hier ist eine kurze Zusammenfassung was wir so schönes gemacht haben.

Was natürlich ganz oben auf dem Programm steht und auch stehen muss ist eine ausgiebige Campusbesichtigung. Das ist halt was ganz anderes als in Deutschland und Papa und Chris waren auch echt begeistert. Natürlich darf auch ein Besuch bei der Outlet-Mall nicht fehlen, denn auch so was gibt es in good old Germany leider nicht. Levis Hosen für 30 Dollar oder sonstige Schnäppchen gibt’s halt nur hierJ. Das hat auch mal einen ganzen Tag in Beschlag genommen. Waren fix und fertig danach. Es gibt doch nichts Schlimmeres als Shoppingstress 😉

Wenigstens haben wir uns den Tag davor ein leckeres Frühstück im BOMBER gegönnt. Ein total amerikanisches Frühstücks- „Restaurant“. Lecker!

Da meine Schwester schon ein wenig früher wegfliegen musste, um einen Freund in New York zu besuchen, habe ich noch ein paar Tage mit meinem Vater alleine verbracht. Wir habe am folgenden Tag mit dem Henning zusammen das Ford Museum besucht. Man soll es nicht glauben, aber es ist echt super gemacht und wirklich interessant. Ansonsten haben wir dann das Wochenende eher ruhig verbracht. Mit ein paar Spaziergängen und einer „kleinen“ Ann Arbor Füuhrung durch unseren Experten Megan haben wir dann das Wochenende ausklingen lassen. Am Montag ging es dann auch schon direkt weiter. Mein Vater ist wieder nach Hause geflogen und ich direkt nach New York, wo ich den Joe, den Kai und den Juli getroffen habe. Man soll es kaum glauben. Dazu aber mehr im nächsten Post. Hier sind erst einmal ein paar Fotos von meinem verlängerten Wochenende mit meinem Vater und meiner Schwester.

Fotos gibt es hier:

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Posted in 3. November 2007 | Leave a Comment »

Niagarafälle, Toronto und der Chinese in meinem Bett…

Posted by Admin - Oktober 29, 2007

So, nun habe ich auch meinen ersten wirklichen Ausflug hinter mich gebracht. Bin am Wochenende mit dem Henning, der Jessica, dem Tobias, dem Jaime und dem Suco (den Ulrich haben wir unterwegs abgesetzt) zu den Niagarafällen gefahren.

Der super tolle Van wurde also direkt mal eingeweiht.

Losgefahren sind wir am Samstag um 5 Uhr Morgens. Wollten ja ein bisschen was vom Tag haben, da die Fahrt zu den Niagarafällen ca. 6 Stunden dauert. Die Niagarafälle an sich sind super schön, aber das, was Drumherum aufgebaut wurde ist einfach nicht normal. Ich habe mir ja schon gedacht, dass es dort sehr touristisch ist, aber so hätte ich es mir nicht vorgestellt. Nichts mit Natur usw. Ca. 100 Meter Luftlinie entfernt von den Niagarafällen sind mehrere Hotels hochgezogen worden, aber frag nicht wie. Riesengroß und mit direktem Blick auf die Falls. Und klein Las Vegas ist auch direkt nebenan. Könnt euch ja auf den Bildern selbst ein Bild machen. Wir haben natürlich auch eine tolle Bootsfahrt direkt zu den Falls gemacht. Das war echt super lustig, aber so nass war ich glaube ich noch nie. Man bekommt zwar Regenjacken bevor man das Boot betritt, die helfen aber gar nicht. Das Boot fährt ca. 20 Meter nah an die Falls ran und wer sich nun vorstellt, es nieselt nur ein bisschen, der hat sich geschnitten. Es sind sinnflutartige Regefälle die durch den Wind auf uns niedergefallen sind. UNGLAUBLICH. Und man kann sich einfach nirgendwo davor schützen. Resümee: Hose und Schuhe komplett nass.

Wir haben uns danach auf jeden Fall ein wenig trocknen lassen und sind dann weiter nach Toronto gefahren um dort zu übernachten. Toronto fand ich super schön. Sind in einem Backpackerhotel untergekommen direkt in der City. Da wir 7 Leute waren und kein so großes Zimmer mehr frei war, mussten wir uns in Gruppen aufteilen und mit anderen Leuten ein Zimmer beziehen. Ich bin mit Jaime und Henning in einem 6 Bett Zimmer untergekommen, in dem schon zwei Andere Personen untergekommen waren. Die dritte fremde Person, kam erst in der Nacht, wie sich später herausstellte ;). Wir haben auf jeden Fall erst einmal unsere Betten bezogen (jeder hat an der Rezeption seine eigene Bettwäsche bekommen) und sind dann was essen gegangen. Nach dem Essen waren wir dann im CIRCA. Eine riesengroßen Disko, die mächtig teuer war. Aber toll war es, unglaublich was da los war. Als wir dann später nach Hause kamen und unser Zimmer betreten wollten (es war so ca 5 Uhr morgens) dachte ich mich tritt ein Pferd. Liegt da ein Chinese in meinem frisch bezogenen Bett. Das war die fehlende sechste Person, die anscheinend einfach keine Lust hatte sein Bett zu beziehen. Der hat sich dann mal direkt halbnackt in mein Bett gekuschelt. Da ich um 5 Uhr morgens keine Lust mehr hatte noch mal ein Bett zu beziehen, habe ich mich dann nach langem ringen doch entschlossen, den Chinesen aus meinem Bett zu schmeißen. Der hat mich angeschaut wie ein Esel, ist dann aber nach kurzer Erklärung in sein „unbezogenes“ Bett verschwunden. Habe dann kurz meine Bettwäsche ausgeschüttelt und mich dann ins Bett gelegt. PFUI…! Der Jaime und der Henning haben sich während der ganzen Prozedur vor dem Zimmer einen abgelacht. Naja, hätte ich auch gemacht 😉

Am nächsten Morgen sind wir dann nach einem kleinen Stadtrundgang so gegen 16 Uhr wie der nach Ypsi gefahren. War auf jeden Fall ein super Ausflug und muss unbedingt wiederholt werden. Dann nach Montreal, meinen Bruder besuchen (bald ist ja Thanksgiving)

Fotos gibt es hier:

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Videos gibt es hier:

http://picasaweb.google.de/benjaminspeckmann/Videos/photo#5154652648349720850

Posted in 2. Oktober 2007 | 2 Comments »

Ausflug „International Students“ zum Corn Maze.

Posted by Admin - Oktober 29, 2007

Was ist ein Corn Maze? Das ist auch die erste Frage gewesen, die ich mir gestellt hatte als ich mich für diesen Ausflug eingetragen habe. Corn Maze hört sich nach sehr viel an, ist aber eigentlich „nur“ ein Labyrinth, welches mit sehr viel Mühe in eine Maisfeld „geschnitten“ wurde. Um diesen Ausflug ein wenig interessanter zu gestalten, wurden wir zu Beginn in Gruppen aufgeteilt. Ziel ist es dann gewesen 7 Punkte in diesem Kornfeld zu finden. Jedes Ziel hatte einen eindeutigen Stempel, um sicher stellen zu können, dass man auch wirklich alle Punkte erreicht hat.

Unsere Gruppe, bestehend aus Tiffany, Henning, Miss X, Miss Y (habe leider die Namen vergessen) und Mir haben uns nicht so wirklich gut geschlagen. Ich glaube wir waren Vorletzter. Zu Beginn hat Miss X versucht uns durch den Dschungel zu führen, was aber kläglich gescheitert ist. Wir haben die ersten 45 min eigentlich gar nix gesehen außer Mais. Dann haben Henning und ich uns der Aufgabe angenommen ;). Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten, haben wir uns dann mehr oder weniger zielsicher durch das Labyrinth geführt. War dann doch sehr lustig. Was noch zu erwähnen ist sind die unglaublich vielen und aggressiven Moskitos. Ich habe nicht wirklich gezählt,aber ich hatte am Ende des Tages glaube ich 20 Stück. Na ja wenigstens was mit Heim genommen…

Fotos gibt es hier:

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Detroit – I love this city

Posted by Admin - Oktober 29, 2007

Der erste abendliche Ausflug raus aus Ypsi und Ann Arbor war Detroit. Wir dachten uns, dass es doch eigentlich mal ganz schön wäre wieder einen richtigen Club zu besuchen. Die Bars und „Clubs“ in Ann Arbor sind zwar echt gut, aber kein vergleich zu einem RICHTIGEN Club. Und es hätte nicht besser kommen können, wer legt da im CLUB BLUE in Detroit auf. Der ERIK PRYDZ. Wer es nicht weiß, das ist der Typ, der das Video mit den Aerobic Girls gedreht hat.

Ich bin dann auf jeden Fall mit ein paar Deutschen und Spaniern zu diesem Club gefahren und es war wirklich sehr gut. Es hat mich ein wenig an das „Berghain“ in Berlin erinnert, ein paar Leute werden wissen was ich meine.

Die gute Laune hat dann aber leider abrupt eine Ende genommen, als der Daniel mit hohem Bogen aus diesem Club geschmissen wurde. Er hatte sich die goldene Regel nicht verinnerlicht : „Flirte nie mit der Barfrau“! Nachdem sich Daniel ca. 2 Std. mit der Ashley unterhalten hatte und sie ihn ordentlich abgefüllt hat, beschuldigte sie ihn plötzlich ein Bier nicht gezahlt zu haben. Ein Witz, er hat auf jeden Fall gezahlt. Nichtsdestotrotz hat Ashley dann den nächsten Türsteher gerufen, der den Daniel dann am Schlawitchen nach draußen befördert hat. Den anderen und mir ist das erst so ne halbe Stunde später aufgefallen. Da es sau kalt draußen war und wir auch alle keine Jacken dabei hatten, haben wir uns dann kollegialerweise entschlossen den Heimweg anzutreten. Es war erst 2. So ein Mist, aber es war trotzdem ein sehr lustiger Abend….

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Den Song gibt es hier zu hören:

http://www.metacafe.com/watch/332522/fedde_le_grand_put_your_hands_up_for_detroit

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Die verflixten Tanknadel hat mir meine Frisur ruiniert

Posted by Admin - Oktober 29, 2007

Ich hatte mich endlich diese Woche entschlossen mir meine Haare schneiden zu lassen. Da der Henning und die Jessica genau so viel Harre auf dem Kopf hatten wie ich, sind wir einfach zusammen gefahren. Jessica hatte uns daraufhin einen Termin bei einem wohl recht gut schneidenden Friseur gemacht.

In aller herrgottsfrühe aufgestanden, haben wir uns um 9 Uhr auf den Weg nach Ann Arbor gemacht. Ca. einen Kilometer vor Ann Arbor, wir erinnerten uns gerade daran, dass wir vielleicht mal Tanken sollten (hat man eine defekte Tanknadel sollte man immer ein wenig vorsichtiger sein). 10 Sekunden später, ich dachte mich laust der Affe, fängt da Auto auf einmal ein wenig zu stottern. Das wars…Tank leer. Nun standen wir mitten auf der meist befahrenen Straße zwischen Ypsi und Ann Arbor. Nach ein paar kläglichen Versuchen ein paar Leute zu erreichen kam auch schon der erste Polizeiwagen. Schon in froher Erwartung eines Knöllchen, kam ein super netter Polizist auf uns zu, hat uns nach kurzem Gespräch in ca. 10 Minuten einen Abschleppwagen organisiert, der uns dann zur nächsten Tankstelle gefahren hat. Kein Knöllchen aber nichtsdestotrotz 40 Dollar für den Abschleppwagen. Das größere Problem war, dass wir dadurch unseren Friseurtermin verpasst haben und somit zum nächstbesten Friseur fahren mussten. Der billigste war 13 Dollar. Man macht auch immer wieder denselben Fahler und nimmt auch noch gerade diesen. Als Henning mit Tränen in den Augen vor mir saß (er war als erstes dran) wusste ich: GROßer FEHLER. Ich habe mich dann auch in die Hände dieser Friseurin begeben. Die hat dann nach kurzer Erklärung einfach mal drauf losgeschnitten, ohne die Harre zu waschen, kämmen oder sonst was. Als sie nach 5 Minuten ihren Einsatz beenden wollte und ich sie höflich darum bat mir doch noch ein wenig mehr von meiner immer noch bestehenden Matte abzuschneiden kam nur: Ohh, sag dass doch früher, jetzt habe ich die Schere schon bei Seite gelegt. Ich dachte ich spinne. Zwischendurch erzählte sie mir dann noch netterweise, dass sie überhaupt keine Lust auf arbeiten hat!!!!! Während der Arbeit, einem Kunden. Die spinnen die Amis J

Na ja, was lernt man daraus: Immer voll tanken und seinem Bauchgefühl in Sachen Friseur vertrauen… (ich wette beim nächsten Mal mache ich es wieder genau so)

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Es ist da…!

Posted by Admin - Oktober 29, 2007

Juchuuu ich habe ein Auto.

Mann muss dazu sagen, mein Mitbewohner, also der Henning, und ich teilen uns die Anschaffungskosten. Wir wohnen ja in einer Bude da ist es nur logisch auf diese Weise ein wenig Geld zu sparen. Wir haben für dieses Prachtstück ganze 3000 Dollar bezahlt, also ca 1300 Euro pro Person. Verkäufer war ein „Used Car Dealer“ namens Tony Verdani. Ein eingewanderter super netter Italiener.

Und was ist es geworden?: Ein feuerwehrroter Chevrolet Mini Van. Echt perfekt dieses Auto. Hat zwar ein paar Macken wie z.B. eine defekte Tanknadel (dazu leider später mehr 😉 ) aber dafür fährt es sich super und hat ganze 8 Sitze.

Die werden wir nun dieses Wochenende mal ausnutzen und uns von Samstag bis Sonntag die Niagarafälle mit ein paar Leuten ansehen.

Fotos gibt es hier:

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Weiter geht’s

Posted by Admin - Oktober 26, 2007

 

So, weiter gehts.

Hat zwar ein bischen gedauert aber ging leider nicht anders. Es gibt halt irgendwie immer Sachen die wichtiger sind 🙂 .

Werde im Folgenden nun einfach so ein paar Erlebnisse, die ich hier in meinen ersten zwei Monaten hatte, schildern. Die Gefahr das somit jegliche Ordnung verloren geht ist zwar groß, aber “WAT SOLLET”.

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Posted by Admin - September 16, 2007

So, da wären wir. Hallo erstmal, ich weiß ja nicht ob sie es schon wussten…

Ich habe lange überlegt, ob ich ein kleines Tagebuch in Form eines Blogs erstellen soll oder nicht. Wie ihr seht habe ich mich nach langem hin und her dann doch dafür entschieden. Ansonsten würde ich mich spätestens in Karlsruhe wieder ärgern, da ich wahrscheinlich schon wieder die Hälfte vergessen hätte. Also, los geht’s.

Die erste Woche (man könnte auch sagen die erste Woche + 2 Tage) ist nun vorbei und war sehr ereignisreich. Bevor ich Anfange muss ich aber noch mal kurz in Karlsruhe anfangen, denn dort hat die Geschichte ja eigentlich schon begonnen. Da es durch die unglaubliche Menge von neuen Studenten hier in Ypsilanti nicht so einfach ist eine Wohnung zu finden, haben der Henning und ich uns schon in Karlsruhen entschlossen ein Angebot der Uni wahrzunehmen und in das International House einzuziehen, welches mitten auf dem Campus liegt (ohne es zu sehen).Das Angebot lautete ca. so:

Das International House ist das ehemalige Haus des EMU Präsidenten, mitten auf dem Campus und wurde zum Studentenhaus umgebaut. Henning und ich würden eine komplette Etage alleine beziehen und auch ein eigenes Bad würde nur für uns bereitstehen. Hört sich doch super an. Und dieses Foto haben wir noch dazu bekommen

Das International House

Henning ist schon 2 Tage vor mir in die USA geflogen und hat mich dann netterweise einen Tag vor meiner Abreise mit einer SMS aus dem Schlaf gerissen die sich ungefähr so angehört hat: „Bin gerade dabei uns eine neue Wohnung zu suchen, das ist echt kein Zustand hier. Voll die Verarsche.“

Na ja, als ich dann in den USA angekommen bin (der Flug war ganz ok, dachte eigentlich Lufthansa Flugzeuge wären größer) hat sich meine schlimmsten Erwartungen dann auch mal direkt bestätigt. Die „Etage“ war der Keller, ohne Licht mit lauter Bienen auf dem Boden und in der Luft. Keine Ahnung wo die her kamen aber es waren mehr als 50. Da sind wir dann auch rückwärts wieder raus und sind Gott sei Dank bei der Familie von Megan Wiseman untergekommen. Megan ist das Mädel was uns vom Flughafen abgeholt hat. Super nett und die Familie ist auch echt der Hammer.

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Die Wisemans bestehen aus Vater Jimmy, Mutter Linda, Sohn Marc, Austauschschülerin Mina aus Südkorea und eben Tochte Megan. Wer das auf dem Bidl nun ist, kann man sich ja denken. Der nette Kerl, der von links an zweiter Stelle steht, ist schonmal nicht Jimmy. Ganz sicher! Neben 6 Autos haben die Wisemans auch noch ein schönes „kleines“ Boot direkt am Lake Erie, mit dem wir am Montag (03.Sept.07) eine kleine Tour auf die Insel KEINEAHNUNG unternommen haben. Mit dabei war außerdem noch Megan’s Freund Luke der auch ein sehr netter Kerl ist.

Fotos gibt es hier:

http://picasaweb.google.de/benjaminspeckmann/BootstourLaborday 

Mit Megan und ihren Freunden bzw. ihrem Freund haben wir die letzte Woche eigentlich auch unsere Freizeit verbracht. Hier im Ypsilanti (bzw. Ann Arbor) geht man abends eher in 3-4 Bars und versucht sich zu betrinken (mit dem Bier hier ist das echt nicht so einfach). Man geht nicht wie bei uns in einen Klub, tanzt vielleicht ein bisschen, trinkt was und verbringt seinen Abend dort. Nein, man steht nach einem Bier wieder auf und geht in den nächsten Schuppen, der dem Vorhergehenden sehr sehr ähnlich ist. Na ja, so sind se halt hier 🙂 Ich sollte vielleicht noch ein paar kurze Worte zu unseren Orientierungstagen (1+2 Sept.07) verlieren. Die Orientierungstage waren echt unglaublich. Wir waren ca. 500 internationale Studenten und ich glaube so 2500 neue Freshmans, also Amerikanische Studenten, die ihr Studium beginnen. Das wurde nämlich getrennt was ich eigentlich ein bisschen blöd finde, da man hier gar nicht so leicht in Kontakt mit amerikanischen Studenten kommt. Da können wir von Glück reden dass wir Megan getroffen haben. Na ja, unsere Internationale Studentengruppe bestand zu 95% aus Indern, Arabern bzw. Asiaten und 5% aus dem Rest. Echt krass, hätte ich nicht gedacht. Hier ein kleiner Eindruck:

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Auf jeden Fall verstehen die Amerikaner unter Orientierungsphase etwas anderes als wir es tun. Die haben hier ein Programm aufgefahren das ist nicht normal. Man muss zuvor noch kurz erwähnen dass die Universität’s Football Mannschaft, die EAGLS, hier ganz groß im kommen sind. Neben dem Universitäts Football Stadion was ca. 30 000 Leute fasst sind wir dann in eine „kleine“ Halle direkt neben eben diesem Stadion gefahren, die ca. 4000 Leute fasst. Dort hat dann der EMU Präsident gesprochen, noch ein paar andere „wichtige“ Leute und die Kapelle, auch genannt Marching Band, gespielt. Das ist die Kapelle die einen Teil des Unterhaltungsprogramms eines Football Spiels füllt. Irgendwann wurde dann von der Kapelle begleitet, der EMU FIGHT SONG angestimmt, bei dem wir uns einfach mal vornehm zurückgehalten haben. So verbunden sind wir mit der Universität dann doch nicht 😉 .

Die Einheimischen Studenten haben dann euphorisch, fast benommen diesen FIGHT SONG gesungen. Mann muss zu deren Entschuldigung sagen, dass die Freshmans hier ihre kompletten 4 Studentenjahre auf dem Unigelände verbringen und sich somit sehr mit ihrer Universität identifizieren. Das ist nicht wie bei uns, Vorlesung hören und ab nach Hause, hier engagiert sich eigentlich fast jeder irgendwie für die Uni. Einerseits echt super, da so eine besondere Atmosphäre entstehet, anderseits einfach ein bisschen viel für uns EUROPÄER. 😉

Und so ging dass dann eigentlich 2 Tage lang. Uni Campus angeschaut, mehrere Vorführungen mitgenommen (von Comedy bis zu „sozialkritischen“ Stücken, die echt genial waren) und noch so allerhand andere Dinge. Dazwischen gab’s dann immer mal nen Burger für umme. Lecker!

 

Was gibt’s noch zu erzählen,… Hmmm. Ach ja, der Henning und ich sind jetzt am Dienstag (04. Sept. 07) in unser Apartment am Rande des Uni Campus, genau zwischen Football und Softball Stadion eingezogen. Das musste noch renoviert werden, sieht dafür jetzt aber echt schnieke aus. Die Bude war leider bis auf die Küche, die komplett neu ist, unfurnished, mussten uns also noch ein paar Möbel zulegen. Das Bett haben wir bei IKEA (ja ihr habt richtig gelesen) gekauft und den Rest, also Schreibtisch, Stühle, Tisch usw. von einem Re-Used Laden in Ann Arbor für unglaubliche 70 Dollar. Wat ein Schnäppchen. Von den Wisemans haben wir dann auch noch Töpfe, Sessel, Wohnzimmertisch und Besteck bekommen. Und das obwohl wir bei denen schon eine Woche umsonst gewohnt und gegessen haben und die uns auch noch durch die Gegend kutschiert haben, also echt eine super gastfreundliche Familie. Und so sieht unsere Bude nun aus:

Fotos gibt es hier:

http://picasaweb.google.de/benjaminspeckmann/WohnungUndCampus

Als nächstes steht jetzt erstmal ein Autokauf an, denn aus Ypsilanti kommt man sonst nicht raus. Das Meiste, und da waren wir die letzten Tage auch immer, geht auf jeden Fall in Ann Arbor. Das liegt direkt neben Ypsilanti, da haben z.B. auch die Wisemans gewohnt. Die letzten Tage wurden wir immer von Megan oder ihren Freunden abgeholt, das ist auf Dauer aber kein Zustand, da das für die ein riesiger Umweg ist. Außerdem hat hier jeder ein Auto da der Sprit und auch die Autos (es lebe Detroit) MEGA billig sind.

Also, der erste Eintrag ist somit komplett, die erste Woche beschrieben, dann schauen wir mal wie das mit dem aktualisieren so läuft J. Kommt auch drauf an wie hoch der Workload meiner Kurse sein wird. * Zitter *

Posted in 1. September 2007 | 7 Comments »